Der Siebdruck besteht aus fünf Elementen: Tinte, Siebdruckrakel, Siebdruckplatte, Substrat und Drucktisch. Das Grundprinzip besteht darin, dass die Siebdruckplatte mit dem grafischen Teil die Tinte durchdringen kann und das Netz ohne den grafischen Teil die Tinte nicht durchdringen kann. Der Rakel bewegt sich auf der Siebdruckplatte und drückt die Tinte durch das Netz des grafischen Teils auf das Substrat. Gleichzeitig kann der Aufdruck aufgrund der viskosen Wirkung der Tinte selbst in einem bestimmten Bereich fixiert werden. Während des Druckvorgangs steht die Rakel in linearem Kontakt mit der Siebdruckplatte, und die Siebdruckplatte und das Substrat stehen ebenfalls in linearem Kontakt, und die beiden linearen Kontakte fallen zusammen und die Kontaktlinie ist nicht fixiert. bewegen. Vor dem Drucken wird ein gewisser Spalt zwischen dem Substrat und der Siebdruckplatte eingehalten, sodass sich beim Drucken der Schaber bewegt und die Siebplatte durch den Druck des Schabers leicht elastisch verformt wird, was von selbst eine gewisse Spannung erzeugt und sich negativ auf den Schaber auswirkt. Die Krafteinwirkung ist die Elastizität des Bildschirms. Unter der Wirkung der Rückprallkraft stehen das Substrat und die Siebdruckplatte nur in linearem Kontakt und die anderen Teile der beiden befinden sich in einem Zustand der Trennung, so dass die Tinte und das Sieb gebrochen werden, was die Genauigkeit des Siebdrucks gewährleistet und die Notwendigkeit verschmutzter Substrate vermeidet.
2.1.2 Siebdruckqualität
Der gesamte Siebdruckprozess setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen: Sieb, Paste, Substrat, Druckausrüstung, Umgebung. Diese Elemente können die endgültige Druckqualität beeinträchtigen. Die Einflussparameter dieser Elemente sind:
(1) Druckparameter und Druckausrüstung: Druckgeschwindigkeit, Rakeldruck, Siebabstand, Rakel;
(2) Schlamm (Tinte): Rheologie, Haftung;
(3) Sieb: Drahtdurchmesser und Maschenweite, Latexdicke, Öffnung und Spannung;
(4) Umgebung: Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Die Funktion des Schabers besteht darin, die Aufschlämmung (Tinte) in einem bestimmten Winkel und mit einer bestimmten Geschwindigkeit in die Öffnung des Siebs zu drücken und sie dann auf das Substrat zu drücken. Die Auswahl des Schabers ist sehr wichtig, was sich direkt auf die Druckqualität auswirkt. Der Schaber hat die Form eines quadratischen Streifens und alle vier Längskanten können als Messerschneide verwendet werden. Das Material des Schabers ist kein Metall, sondern ein relativ weiches Material, in der Regel Polyurethan-Gummi, dessen Härte zwischen Shore A60 und Shore A90 liegt. Die Härte des Rakels wird entsprechend den Anforderungen des Prozesses ausgewählt. Je geringer beispielsweise die Härte des Rakels ist, desto dicker sind die gedruckten Grafiken, aber die Druckkante wird immer unschärfer, sodass eine Erhöhung der Härte des Rakels die Druckauflösung verbessern kann. Wenn die Härte jedoch zu hoch ist, wird der Nachteil des unscharfen Drucks zwar überwunden, der Druckeffekt ist jedoch nicht gleichmäßig genug.
Der Rakelwinkel bezieht sich auf den Winkel zwischen der Ebene des Substrats oder der Ebene des Arbeitstisches und der Seite des Rakels entlang der Druckrichtung. Die Einstellung des Rakelwinkels hängt von der Farbe ab (- beträgt im Allgemeinen 45 Grad). Je höher die Viskosität der Tinte, desto größer ist der Winkel der Rakel. Der Druck entspricht einer Erhöhung des vertikalen Abwärtsdrucks des Rakels auf die Tinte, sodass die Tinte durch das Siebgewebe auf das Substrat übertragen wird. Der Wertebereich des Schaberwinkels beträgt 45 Grad bis 90 Grad.
Unter Druckdruck versteht man den Druck, den die Rakel auf das Sieb ausübt, bzw. die Kraft, die die Rakel auf das Substrat ausübt. Um den Siebabstand auszugleichen, übt der Schaber beim Druckvorgang einen bestimmten Druck auf das Sieb aus und drückt dann die Tinte auf das Substrat.
Wenn der Druck des Rakels zu groß ist, wird das Sieb verformt, was das Druckmuster verformt und die Druckgenauigkeit beeinträchtigt. Gleichzeitig wird dadurch auch die Reibung zwischen Sieb und Abstreifer erhöht und die Lebensdauer des Siebs verkürzt. Wenn der Druck des Rakels jedoch zu gering ist, reicht die Tinte nicht aus, um durch das Sieb auf das Substrat zu drucken, wodurch das Druckbild unscharf wird, was zu einem gebrochenen Raster oder einem virtuellen Druck führt. Der allgemeine Schaberdruck wird auf 70 N-120 N geregelt, was je nach Prozess bestimmt wird.
Unter Druckgeschwindigkeit versteht man die Geschwindigkeit, mit der sich der Rakel horizontal entlang der Druckrichtung bewegt. Die allgemeine Druckgeschwindigkeit wird bei 120–300 mm/s gehalten. Die Druckgeschwindigkeit wird durch die Druckgrafik und die Viskosität der Tinte bestimmt. Je feiner das Druckbild, desto höher die Viskosität der Tinte und desto geringer die Druckgeschwindigkeit.
Die Definition des Siebabstands ist der Abstand zwischen dem Sieb und dem Substrat unter Einwirkung keiner äußeren Kraft. Wenn beim Druckvorgang der Siebabstand zu klein ist, bleibt das Sieb aufgrund der Viskosität der Tinte selbst am Substrat haften, was sich auf die Genauigkeit des Siebdrucks und die Sauberkeit der Grafiken auswirkt. Bei zu großem Siebabstand ist ein Abstreifer erforderlich. Sorgt für einen höheren Druckdruck, was zu einer höheren Siebspannung und einer kürzeren Sieblebensdauer führt.



