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So wählen Sie die richtige Siebdruckmaschengröße aus

So wählen Sie die richtige Siebdruckmaschengröße aus

November 18, 2025

MASCHENGRÖSSE
Für unterschiedliche Anwendungen werden im Siebdruckverfahren unterschiedliche Maschenweiten verwendet. Die Maschenweite wird daran gemessen, wie viele Maschenfäden sich pro Quadratzoll kreuzen. Bei einer Maschenweite von 110 beispielsweise kreuzen sich 110 Fäden pro Quadratzoll. Je höher die Maschenzahl, desto feiner sind die Fäden und Löcher im Sieb.

Die Maschenzahl von Siebdruckern variiert je nach Detaillierungsgrad eines Designs und der Dicke der verwendeten Tinte. Für Bilder mit hohen Details sollten Siebe mit einer höheren Maschenzahl verwenden. Diese feinen Detailpunkte fallen durch die Löcher in Sieben mit geringer Maschenzahl.

Dünnere Tinte, beispielsweise wasserbasierte Tinte, sollte ebenfalls durch eine hohe Maschenzahl gedruckt werden. Dünne Tinte fließt durch größere Löcher in Sieben mit geringer Maschenzahl und verwischt das Bild. Dickere Tinten, wie z. B. weiße Plastisoltinte, sollten durch eine geringe Maschenzahl gedruckt werden. Eine dicke Tinte, die durch eine hohe Maschenzahl gedruckt wird, erfordert viel mehr Aufwand, um eine gute Tintenschicht auf dem Hemd zu erzeugen.
VIELSEITIGSTE MESH-ZÄHLUNGEN
Die gängigsten Maschenzahlen beim Siebdruck sind 110 und 156. Bei 110 Maschen wird eine ziemlich dicke Farbschicht aufgetragen. Es eignet sich hervorragend zum Drucken von Blockbuchstaben und größeren Sonderfarbendesigns. 156 Mesh trägt ebenfalls eine dicke Tintenschicht auf, bietet aber eine höhere Detailgenauigkeit. Aus diesem Grund ist 156 Mesh das bevorzugte Sieb für viele Drucker.

GERINGE MASCHENANZAHL
Niedrige Maschenzahlen wie 38–86 werden typischerweise für Glitzer- oder Schimmertinten verwendet. Diese Arten von Tinten haben große Flocken, die typische Maschenweiten nicht leicht passieren. Schimmernde Plastisol-Tinten wie FN-INK Gold können die höheren Maschenweiten in diesem Bereich (ca. 86) passieren, Glitzertinten erfordern jedoch eine geringere Maschenzahl, da sie größere Flocken aufweisen.

Profi-Tipp: Die Zugabe eines aushärtbaren Reduzierers zu Tinten mit großen Partikeln kann dazu beitragen, dass sie effektiver durch Siebe gelangen. Durch die Zugabe von Curable Reducer zu FN-INK Gold ist es beispielsweise möglich, durch Maschenzahlen von bis zu 230 zu drucken.

HOHE MASCHENANZAHL
Hohe Maschenzahlen werden für Designs mit feinen Details oder mit dünneren Siebdruckfarben verwendet. Maschengrößen wie 230 können große Rasterpunkte aufnehmen. Auch grafische und lösemittelbasierte Siebdruckfarben sollten mit einer Maschenzahl von etwa 230 gedruckt werden. Das Drucken durch eine hohe Maschenzahl sorgt für ein weicheres Handgefühl, da weniger Farbe durch das Sieb läuft. Der Nachteil? Aufgrund der dünnen Tintenschicht sieht der Druck möglicherweise abgenutzt aus. Für lebendige Drucke verwenden Sie eine geringere Maschenzahl.

Vierfarbenverfahren drucken? Wählen Sie eine höhere Maschenzahl. Die Maschenzahl 305 eignet sich hervorragend für extrem hohe Details. Druckmethoden wie Vierfarbverfahren und simulierte Prozessdrucke eignen sich hervorragend für hohe Maschenzahlen.

Höhere Maschenweiten wie 355, 380 und 400 werden hauptsächlich für den Grafikdruck mit UV-Tinten verwendet. UV-Tinten sind extrem dünn und werden häufig zum Drucken auf Schildern oder Bannern verwendet. Durch die Verwendung einer höheren Maschenweite können die beim UV-Druck verwendeten automatischen Drucker auch die durch das Sieb fließende Tintenmenge regulieren.

EXPOSITIONSHINWEISE
Unterschiedliche Maschenweiten nehmen aufgrund der Größe der Löcher im Netz unterschiedliche Mengen an Emulsion auf. Beispielsweise kann ein 110-Mesh-Sieb viel mehr Emulsion aufnehmen als ein 305-Mesh-Sieb. Obwohl der Unterschied nicht extrem ist, können die Belichtungszeiten je nach Maschenweite leicht variieren. Ein feineres Sieb, das weniger Emulsion aufnimmt, wird schneller belichtet als ein Sieb mit geringerer Maschenweite, das mehr Emulsion aufnimmt. Dieser Unterschied kann je nach Maschenweite um 5–10 % variieren.

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